Veranstaltung am Ostlandkreuz - Volkstrauertag in Werneck

Kriege kennen keine Sieger

18.11.2018, von Michael Fratz, Werneck

Bild: Veranstaltung am Ostlandkreuz - Volkstrauertag in Werneck

Helmut Glauch

Kranzniederlegung und mahnende Worte. Steffen Hörtler (Zweiter von links), Landesvorsitzender Bayern der Landsmannschaft der Sudetendeutschen, forderte dazu auf, die Erinnerung wach zu halten und aus der Vergangenheit zu lernen. Peter Krier (Zweiter von rechts), Kreisvorsitzender.

Gemeinsame Veranstaltung vom Bund der Vertriebenen und der Marktgemeinde Werneck.
Umrahmt wurde diese Veranstaltung durch die Bläserphilharmonie und dem Chor Klangfarben aus Zeuzleben.
Die Reservistenkameradschaft Eckartshausen-Werneck stellte die Fackelträger zu diesem Gedenktag.

Am 18. November fand die zentrale Gedenkveranstaltung des Bundes der Vertriebenen gemeinsam mit der Marktgemeinde Werneck am Ostlandkreuz statt. „Frieden und Demokratie kommen vielen von den Menschen in unserem Land heute selbstverständlich vor, doch es sind kostbare Güter, die es zu bewahren und zu verteidigen gilt.“ Mit diesen Worten und mit dem Gedenken an die Opfer zweier Weltkriege brachte die Bürgermeisterin Frau Edeltraud Baumgartl, ein zentrales Anliegen des Volkstrauertages auf den Punkt.
Als weiterer Redner trat Herr Steffen Hörtler, Landesvorsitzender Bayern der Landsmannschaft der Sudetendeutschen, an das Rednerpult. Er führte in seiner Rede aus, wie wichtig das Gedenken und das Nichtvergessen der Vergangenheit ist. Dies gelingt nur, wenn es eine lebendige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit gibt.
Peter Krier, der Kreisvorsitzende des Bundes der Vertriebenen, sprach davon, dass keine Familie vom Krieg verschont blieb. Zitat: „Der Krieg kennt keine Sieger, nur Opfer auf allen Seiten.“ Ein positives Zeichen der Hoffnung sei, dass zumindest zwischen Frankreich und Deutschland eine stabile Freundschaft gewachsen sei.
Die Reservistenkameradschaft Eckartshausen-Werneck stellte die Fackelabordnung zu dieser Veranstaltung ab.